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Goldener und Silberner Bär Berlinale 2013: Das sind die Gewinner

Kurz vor Ende der 63. Internationalen Filmfestspiele von Berlin wurden bei der Berlinale die Silbernen und Goldenen Bären verliehen. Das sind die Gewinner.
Berlinale © Berlinale

Die Preisträger der 63. Berlinale stehen fest. In einer von Anke Engelke und Festivaldirektor Dieter Kosslick moderierten Gala wurden die Gewinner der am 17. Februar endenden Internationalen Filmfestspiele Berlin gekürt.

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Der Goldene Bär für den besten Film ging an Calin Peter Netzer für sein Werk "Pozitia Copilului (Child's Pose)". Der Film erzählt die Geschichte von Barbu, der eines nachts deutlich zu schnell mit dem Wagen unterwegs ist und ein Kind mitreißt, das schließlich stirbt. Dem in Lethargie verfallenden Täter kommt dessen Mutter zuhilfe. Die Architektin gehört der rumänischen Oberschicht an und versucht, die drohende Gefängnisstrafe für ihren Sohn abzuwenden. Mit dem einzigen ihr zur Verfügung stehenden Mittel - Geld - setzt sie alles daran, Zeugen und Polizei zu bestechen und gar die Eltern des verstorbenen Kindes zu beschwichtigen. Der Film ermöglicht einen beklemmenden Einblick in die rumänische Oberschicht und die Beschaffenheit von der örtlichen Justiz.

Berlinale 2013: Unabhängige Jurys küren Sieger

Als bester Darsteller wurde Nazif Mujić für seine Leistung in "Epizoda u životu berača željeza" (An Episode in the Life of an Iron Picker) mit einem Silbernen Bären geehrt. Beste Darstellerin wurde Paulina García. Sie erhielt die Auszeichnung für ihr Spiel in "Gloria".

Der Goldene Ehrenbär für das Lebenswerk war zuvor bereits an den französischen Dokumentarfilm-Regisseur und Produzenten Claude Lanzmann verliehen worden.

Goldener Bär für den besten Film Calin Peter Netzer ("Pozitia Copilului")
Großer Preis der Jury (Silbener Bär) Danis Tanović ("Epizoda u životu berača željeza" (An Episode in the Life of an Iron Picker))
Alfred-Bauer-Preis (Silbener Bär) Denis Coté ("Vic+Flo ont vu un ours")
Preis für beste Regie (Silbener Bär) David Gordon Green ("Prince Avalanche")
Preis für die beste Darstellerin (Silbener Bär) Paulina García ("Gloria")
Preis für den besten Darsteller (Silbener Bär) Nazif Mujić ("Epizoda u životu berača željeza" (An Episode in the Life of an Iron Picker))
Preis für das beste Drehbuch (Silbener Bär) "Pardé" (Kamboziya Partovi)
Preis für eine herausragende künstlerische Leistung aus den Kategorien Kamera, Schnitt, Musik, Kostüm oder Set-Design (Silberner Bär) Aziz Zhambakiyev (für herausragende Kameraarbeit in "Uroki Garmonii" (Harmony Lessons))
Goldener Bär für den besten Kurzfilm "La Fugue" (Jean-Bernard Marlin)
Preis der Jury Kurzfilm (Silberner Bär) "Die Ruhe bleibt" (Stefan Kriekhaus)
Bester Erstlingsfilm "The Rocket" (Kim Mordaunt)
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Die internationale Jury unter Vorsitz des chinesischen Regisseurs Wong Kar Wai wählte aus 24 Wettbewerbsfilmen. Die Preisverleihung fand im Theater am Potsdamer Platz in Anwesenheit von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit statt.

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Während der zehn Festivaltage wurden rund 300.000 Eintrittskarten für Berlinale-Vorführungen verkauft. Am letzten Festivaltag, dem Berlinale-Kinotag am Sonntag, werden in den Festival-Spielstätten zahlreiche Filme aus den verschiedenen Sektionen noch einmal wiederholt.

 
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