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CES 2013 Panasonic-TVs mit Sprachsteuerung und integrierter Kamera

Die neuen Plasmas und LCDs von Panasonic überraschen mit außergewöhnlicher Ausstattung. Außerdem soll noch in diesem Jahr ein OLED-TV folgen.

Panasonic Fernseher
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© Panasonic

4K steht zwar nicht im Rezeptbuch für die neuen LCD- und Plasma-TVs von Panasonic, High End aber durchaus. So soll die neue ZT-Topserie der Technik in puncto Bildqualität zu weiteren Höhenflügen verhelfen. Doch auch in den darunter liegenden Serien spielt die Technik nach wie vor eine tragende Rolle. Unterm Strich darf man Schirmgrößen zwischen 42 und 65 Zoll erwarten.

Sprachsteuerung und Gesichtserkennung

Die bereits bekannten WT-und VT-Serien werden mit neuen Features aufgewertet. Wie in den USA dürften die angekündigten Plasmas und LCDs wohl auch in Europa mit Sprachsteuerung und Kommunikationskamera aufwarten. Die Sprachbefehle nimmt die Fernbedienung entgegen. Neben der Steuerung des TVs wird möglich, etwa dem Browser Internetadressen zu diktieren oder Google Suchbegriffe vorzugeben. Es gibt zudem den umgekehrten Weg: Wer nicht selbst lesen möchte oder vielleicht die Brille verloren hat, der kann sich die auf dem Schirm gezeigten Texte vorlesen lassen.

Die Trends der CES 2013

Die im Rahmen versenkbare Kommunikationskamera erlaubt nicht nur zu skypen, sondern erkennt zudem das Gesicht desjenigen, der vor dem Schirm sitzt. Letzteres aktiviert ein weiteres neues Feature der Smart-TVs von Panasonic. Nach dem Einschalten präsentiert sich ein personalisierbarer Startbildschirm, der sich mit Widgets bestücken lässt. Diese zeigen etwa das Wetter, empfangene Skype- oder Twitter-Nachrichten oder vielleicht anstehende Termine. Und damit jeder automatisch „seinen“ Starbildschirm erhält, sichtet die Kamera vorab sein Gegenüber und startet das entsprechende Profil. Fünf solcher Home Screens lassen sich anlegen.

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Zu guter Letzt soll alles nun noch etwas rascher gehen. Die Viera-Connect-Seiten erscheinen prompter, und vor allem das Zuspiel von Filmen oder Fotos vom Mobilgerät auf den TV-Schirm geht flotter von der Hand. Einen Gag gibt’s dabei obendrein. Für die Plasmas lässt sich schon bald ein Stift kaufen, mit dem man „auf“ den Schirm schreiben kann. So versieht man etwa gezeigte Fotos mit lustigen Kommentaren. Anschließend schickt man das Foto samt Texten zum Mobilgerät. Von dort aus darf man sein Werk dann an Freunde verschicken.

OLED und Ultra HD

Kein Gag soll die Ankündigung sein, dass noch dieses Jahr ein 56-Zoll-OLED von Panasonic mit UHD-Auflösung auf den Markt kommt. Nachdem konkurrierende Hersteller ihre Termine haben verstreichen lassen, darf man gespannt sein, ob der 142-Zentimeter-TV tatsächlich kommt.

Kaufberatung: Alle Panasonic-Fernseher im Test

Deutlich sicherer scheint dagegen die Einführung eines Blu-ray-Players, der mit 4K-Bildpunktzahl umgehen kann. Der Preis ist für ihn wie auch für alle anderen CES-Panasonic-Neuheiten jedoch noch nicht bekannt.

 
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