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Welttag des Fernsehens Gedenktag unterstreicht Bedeutung des Fernsehens

Der 21. November hebt als Gedenktag die Bedeutung des Fernsehens in der modernen Welt hervor. Wir zeigen Ihnen Meilensteine der Fernsehgeschichte.
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Seit 1997 gibt es den von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Tag des Fernsehens“. Ein Jahr zuvor hatte am 21. November erstmals das von der UNO veranstaltete World Television Forum stattgefunden.

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Der Gedenktag wurde aus der Taufe gehoben, damit Vertreter der Medienbranche über die Zukunft des Fernsehens reflektieren und diskutieren. Welche Bedeutung das Medium hat, dürfte wohl jeder aus eigener Erfahrung wissen. Auch Marktzahlen der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) belegen den hohen Stellenwert: Täglich sitzen die Deutschen im Schnitt 225 Minuten vor dem TV-Schirm. Und die Dauer könnte noch weiter zunehmen. Marktforscher erwarten, dass zukünftig noch mehr TV-Geräte zu Hause stehen werden als bisher.

Fernsehen einst und heute: Elektronischer Fernseher aus dem Jahr 1931 von Loewe. Auf dem oberen Bild sehen Sie einen Loewe-Fernseher heutiger Zeit. © Loewe
Fernsehen einst und heute: Elektronischer Fernseher aus dem Jahr 1931 von Loewe. Auf dem oberen Bild sehen Sie einen Loewe-Fernseher heutiger Zeit.

Zur Feier des Tages hat video-magazin.de für Sie historische Meilensteine zusammengetragen:

  • 1906: Das erste elektronische Fernsehbild wird von Max Dieckmann, Schüler von Karl Ferdinand Braun (Braunsche Röhre), in Deutschland erzeugt. Es hatte eine Auflösung von 20 Zeilen mit 10 Bildern pro Sekunde.
  • 1907: Das erste Fernsehbild wird übertragen und empfangen.
  • 1926: Der Japaner Kenjiro Takayanagi baut auf Basis der Kathodenstrahlröhre einen voll funktionstüchtigen Fernseher.
  • 1927: Es finden Übertragungen von Fernsehbildern mit 100 Zeilen statt.
  • 1931: Auf der achten Funkausstellung in Berlin präsentiert Manfred von Ardenne am Loewe-Stand das elektronische Fernsehen erstmals der Öffentlichkeit.
  • 22. März 1935: Das erste regelmäßige öffentliche TV-Programm der Welt wird im Berliner Haus des Rundfunks ausgestrahlt.
  • 1936: In Großbritannien werden Fernseher für die Darstellung von Bildern mit 405 Zeilen produziert.
  • 1939: Die deutsche Fernsehbildversion zählt 441 Zeilen.
  • 1952: Es werden in Europa 625 Zeilen als Norm festgelegt (Frankreich und Belgien erproben für kurze Zeit 819 Zeilen).
  • Dezember 1952: Wiederaufnahme von TV-Übertragungen in Deutschland.
  • 1954: Es werden Kabelfernbedienungen eingeführt.
  • 1955: Philips stellt einen Fernseher vor, der alle europäischen Normen empfangen kann.
  • 1958: Beschluss für ein zweites Fernsehprogramm, das am 1. April 1963 als „ZDF“ mit der Ausstrahlung beginnt.
  • 1963: Patentierung der europäischen PAL-Fernsehnorm.
  • 25. August 1967: Vizekanzler Willy Brandt drückt auf der 25. „Großen Deutschen Funkausstellung“ in Berlin den berühmten roten Farbfensehen-Knopf.
  • 1970: Das Bildseitenverhältnis wechselt von 5:4 auf 4:3.
  • 1977: Einführung des Videotextes.
  • 1985: Vorstellung der analogen D2-Mac-Technik als Übertragungsstandard der Zukunft mit höherer Bild- und Tonqualität sowie HDTV-Tauglichichkeit. "Herkömmliche TVs sind bald Reif für den Mülleimer", hoffte video damals, was dann aber doch länger dauerte.
  • 1987: Vorstellung des ersten 100-Hertz-TVs von ITT Schaub Lorentz auf der IFA.
  • 1991: Die ersten Fernsehgeräte im 16:9-Breitbildformat werden vorgestellt.
  • 1992: Europapremiere HDTV anlässlich der Olympischen Winterspiele. Ein Empfangsgerät stand in Stuttgart, und video war für eine Reportage dabei.
  • 1992: Sharp stellt den ersten ernstzunehmenden Serien-LCD-TV vor mit 21,7 Zentimeter Diagonale (bis dahin rund 12 Zentimeter).
  • 1995: Erste Ausstrahlungen des Digitalfensehens (DVB).
  • 1998: Erster Plasmafernseher für den Konsumentenmarkt von Philips zum Preis von rund 30.000 Euro; Bilddiagonale: 102 Zentimeter (42 Zoll)
  • 2001: Die ersten 50-Zoll-Plasmas (127 Zentimeter) in Serie.
  • 2004: Euro 1080 überträgt als erster europäischer Sender HDTV auf Basis des DVB-Standards.
  • 2007: Sony stellt den ersten OLED-Fernseher vor.
  • 2012: Großbildtechniken in Flachbildschirmen sind Normalität, und die OLED-Technik strebt die Nachfolge von LCD und Plasma an.
  • 2013: Alle namhaften Hersteller nehmen Ultra-HD-TVs in ihr Programm auf; Sky demonstriert auf der IFA, wie Ultra HD in der TV-Ausstrahlung wirkt.

 
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