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Entertainment Kino-Charts: "Yoko" verzaubert auf Platz vier

Ein Yeti und ein Pferd haben sich in dieser Woche in die Top Ten der media control Kino-Charts vorgekämpft. Dem Spitzenreiter "Ziemlich beste Freunde", der seit Wochen beharrlich seine Position verteidigt, konnten sie jedoch nicht gefährlich werden.
© 2011 Sony Pictures Releasing GmbH
Nur bedingt ein Spaß für die ganze Familie: Die Kinderbuchverfilmung "Yoko" ist für allem für die noch kitschresistenten jungen Zuschauer gemacht.

Die kleine Pia verkriecht sich in der Trauer um ihren Vater, als plötzlich ein Yeti in ihrem Baumhaus auftaucht. Der stammt aus Tibet und kann eigentlich zaubern und sich unsichtbar machen - doch in Deutschland ist es dafür zu heiß. Also muss Pia ihn vor den Tierfängern verstecken, die ihm ans Fell wollen. "Yoko" heißt der Titelheld des Kinderfilms, der am Startwochenende 113.000 Zuschauer in die Kinos lockte. Damit schaffte er den Sprung auf Platz vier der Kino-Charts.

Dahinter auf Rang fünf landete das türkische Historiendrama "Fetih 1453". Regisseur Faruk Aksoy erzählt darin, wie der osmanische Herrscher Fatih Mehmed II. im Jahr 1453 Konstantinopel eroberte. Das wollten 103.000 Kinogänger sehen.

Rassepferd Joey galloppierte mit Steven Spielbergs "Gefährten" auf Platz sechs der Kino-Charts. Das Epos um ein Pferd, das im Ersten Weltkrieg zwischen die Fronten gerät basiert auf einem Kinderbuch aus dem Jahr 1982. Von Donnerstag bis Sonntag sahen 98.000 Besucher den Film.

Das oscar-nominierte Drama "Extrem laut und unglaublich nah" verpasste am Startwochenende den Sprung in die Top Ten. Nur 33.000 Tickets wurden für die Verfilmung des Bestsellers von Jonathan Safran Foer gelöst. Die Geschichte handelt von einem Jungen, der bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 seinen Vater verloren hatte. Zwei Jahre später findet er einen Schlüssel und sieht darin ein Rätsel seines Vaters. Also macht er sich auf die Suche nach dem passenden Schloss.

Die Spitze der Charts führt weiterhin "Ziemlich beste Freunde" an, der an diesem Wochenende weitere 481.000 Zuschauer anzog. Bereits in der nächsten Woche könnte die französische Komödie die Marke von fünf Millionen Besuchern überschreiten.

 
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