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Ambilight, Smart TV und Design Philips stellt neue Fernseher für 2013 vor

Philips hat auf seiner jährlichen Präsentation das neue TV-Angebot für 2013 vorgestellt. Im Bereich Smart TV gibt es überraschende Neuigkeiten. Und nach wie vor gehört Ambilight zu einem der wichtigen Verkaufsargumente: Es ist zukünftig in noch mehr Modellen zu finden.

Philips: Neue Fernseher für 2013
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© Philips

Mit zahlreichen Fernsehern unterschiedlicher Klassen mit Größen zwischen 20 und 60 Zoll leutet "TP Vision" bei der Marke Philips das TV-Jahr 2013 ein. "Wir machen sinnvolle TV-Innovation nutzbar" lautet dabei der Slogan. Entsprechend bildet Smart TV eines der wichtigen Standbeine. Bekannt sind dabei bereits das Internet-Portal, zahlreiche Netzwerkfunktionen und die im vergangenen Jahr vorgestellte Fernbedienung mit Tastatur auf ihrer Rückseite.

Neue Funktionen für Smart TVs

Bei den Netzwerkfunktionen punktet der Hersteller nun zusätzlich mit einer praktischen Neuerung. Ab sofort ist Streaming zwischen Philips-Fernsehern möglich. TVs ab der 6000er Serie dieses Jahres können ihr Digitalprogramm anderen Philips-Fernsehern im Haus per WLAN schicken. Empfangen können die Signale alle Smart-TVs desselben Jahres. Gegebenenfalls werden die Geräte per Software-Update fit für den Dienst gemacht.

Auch ein an sich altes Philips-Feature kehrt bei den neuen Modellen zurück. Der neue offene WiFi-Standard Mira Cast erlaubt, das Bild eines Computers komplett auf den Schirm des Fernsehers zu spiegeln. Dies gelingt per direkter Funkverbindung ohne Umweg über einen Router. Auf diese Weise werden Philips-Fernseher unkompliziert zu riesigen Computerschirmen.

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Um Skype-Dienste direkt nutzbar zu machen, wertet TP Vision die Netzwerkfunktion mit einer integrierten Kamera auf. Die bleibt allerdings den Spitzen-TVs der 7000er und 8000er Serie vorbehalten. Für die anderen Smart-Fernseher besteht nach wie vor die Möglichkeit der Aufrüstung mit einer optionalen Variante.

Die neuen Philips-Smart-TVs können untereinander streamen.
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© Philips
Die neuen Philips-Smart-TVs können untereinander streamen.

Steuerung

Die Tastatur-Fernbedienung des Herstellers hat ihren Siegeszug eindeutig angetreten. Sie gibt es nun auch bei den Smart-Fernsehern im Einstiegsbereich. Die "Zeigerfunktion" zur Steuerung eines Cursors auf dem Bildschirm per Handbewegung bleibt allerdings den oberen TV-Reihen vorbehalten. Verbessert wird die Tastatur obendrein: Häufig benutzte Funktionen sind als separate Taste hinzugekommen, und eine veränderte Anordnung soll den Helfer noch umgänglicher machen.

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Bei den Programmführerdiensten hat sich ebenfalls Wichtiges getan. Bisher war es nicht möglich, über den Smart-EPG des Tablets, der in der Philips-Steuer-App integriert ist, Aufnahmen zu programmieren. Nun soll dies sogar von unterwegs aus über das Internet möglich werden. "EPG on the go" nennt TP Vision das Feature.

Größe und 3D-Technik

Begleitet werden die Neuerungen von der üblichen Modellpflege. So kann jede Klasse zwischen der 3000er und 8000er Modell-Reihe eine eigene Bildwiedergabefrequenz zwischen 300 und 1400 Hz für sich verbuchen. Ob all diese feinen Schritte tatsächlich sichtbar sind, müssen eingehende Produkttests von video erst noch zeigen. In puncto Größe hält sich Philips zurück: Mit 60 Zoll ist das Maxiumum errreicht. Es ist überraschenderweise nur in der 6000er Serie anzutreffen. Die darüber liegenden 7000er und 8000er Serien reichen bis 55 Zoll.

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Anders als andere Hersteller wird Philips auch zukünftig am Shutter-Prinzip für die Darstellung von 3D-Bildern festhalten. "3D Max" heißt die Technik, die in der 8000er Serie implementiert ist. Alle anderen Philips-3D-Fernseher verwenden "3D Easy" und ziehen damit Polfilterbrillen vor.

Und für Fußball-Fans hält der Hersteller ebenfalls eine Überraschung bereit. Vom VfB Stuttgart wird eine App ins Internet-Portal aufgenommen, die alle Bundesligaspiele des Vereins in voller Länge zeigt. Allerdings erst kurz nach Abpfiff des Live-Spiels - weiter reichen die Rechte nicht.

 
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