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Westernklassiker trifft Eastern-Action [Trailer|Galerie] Kino-Vorschau: "The Good, The Bad, The Weird"

Am 30. Juli startet ein Eastern, der eigentlich eher ein Western zu sein scheint, in die deutschen Kinos und verspricht dabei in bester fernöstlicher Art jede Menge Spannung, knochenbrecherische Action und bissigem Humor.
© © 2009 Twentieth Century Fox
Yoon Tae-goo / The Good (Jung Woo-Sung)

Zumindest der Titel von "The Good, The Bad, The Weird" erinnert sehr an Sergio Leones Italo-Western "The Good, the Bad and the Ugly" ("Zwei glorreiche Halunken") und auch in der fernöstlichen Adaption jagen jede Menge Halunken im aufgewirbelten Wüstensand einem Schatz hinterher. Nur streiten diesmal nicht die Langnasen Clint Eastwood, Lee van Cleef und Eli Wallach um den schnöden Mammon, sondern die südkoreanischen Superstars Song Kang-Ho, Lee Byung-Hun und Jung Woo-Sung – Regie führte Kim Jee-Woon. Allesamt bei uns noch wenig bekannte Namen. Doch in Südkorea spricht man von einer absoluten Traumbesetzung und das "The Good, The Bad, The Weird" (Der Gute, Der Böse, Der Schräge) einer der besten Filme Koreas überhaupt ist. Mit 17 Millionen Dollar ist er zumindest schon mal der teuerste Film in der koreanischen Filmgeschichte. Entsprechend verspricht der Regisseur Kim Jee-Woon auch einen Film mit einer fesselnden Handlung, vielen Wendungen und einer knallharten puren Action ohne jegliche Tricksereien oder Computeranimationen. Zudem machten die drei Hauptdarsteller alle ihre Stunts höchstpersönlich.

"The Good, The Bad, The Weird"

Drei Outlaws - Ein Plan - Keine Gefangenen: darum geht’s in "The Good, The Bad, The Weird"

In den 1930ern gleicht die Mandschurei (heutiges Nordost-China) einem Eldorado für Gesetzeslose und Revolverhelden. Dort führt das Schicksal drei unterschiedliche Ganoven auf der Suche nach einer mysteriösen Schatzkarte zusammen. Als erstes erwischt Tae-goo (Song Kang-ho) bei einem Zug-Überfall diese geheimnisvolle Karte, doch Do-won (Jung Woo-sung) und Chang-yi (Lee Byung-hun) sind ihm bereits dicht auf den Fersen.

Do-won, the Good, ist ein gerissener, einsamer Kopfgeldjäger, dessen genaue Absichten nicht zu durchschauen sind. Chang-yi, the Bad, führt eine Bande knallharter Ganoven an. Niederlagen lässt Chang-yi niemals gelten, er würde daran zu Grunde gehen. Tae-goo, the Weird, ist ein scheinbar unbedarfter Zugräuber, der dafür aber neun Leben zu haben scheint. Do-won und Chang-yi nehmen, jeder auf seine Weise, die Verfolgung von Tae-goo und der Karte auf. Es beginnt eine wilde Jagd quer durch die Mandschurei, bei der die Karte mehrmals den Besitzer wechselt. Und als wenn drei Interessenten für ein Stück Papier nicht schon genug wären, zeigen bald auch noch die japanische Armee und andere asiatische Banditen ein allzu reges Verlangen nach der Schatzkarte. Ähnlich wie beim Western-Vorbild "The Good, the Bad and the Ugly" scheint jeder der drei Ganoven mal die „besseren Karten“ in der Hand zu halten. Wer die drei verschrobenen Charaktere nun wirklich sind und wer letztendlich von ihnen die Oberhand behält, bleibt nach bester Western-Manier bis zum Ende offen.

 
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