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Testbericht Dynaudio Xeo 3 im Test

Für seine drahtlosen Lautsprecher Xeo 3 greift Dynaudio auf professionelle Tonstudio-Technik zurück. Wie sich das auf den Klang auswirkt zeigt unser Test.
Dynaudio Xeo 3, lautsprecher, wireless
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© Hersteller, Josef Bleier, Stefan Rudnick

Dynaudio Xeo 3
Testurteil gut 64%
Preis/Leistung sehr gut
  • +Differenziertes Bassfundament
  • +Einfaches Aufstellen
  • +Gute Verarbeitung

"Unplug and Play" empfiehlt Dynaudio und will sagen: "Verkaufen Sie Ihre alte Anlage und streamen Sie Ihre Musik zu Xeo-Lautsprechern. Vergessen Sie CD-Player, D/A-Wandler, Vorverstärker, Endverstärker und Lautsprecherkabel, mit den Xeo-Wireless-Aktivboxen genügt Ihr Smartphone, um erstklassige Musik zu hören."

Wer auf seine "alten" Quellen nicht verzichten möchte, kann etwa auch einen CD-Player an den Transmitter anschließen. Es stehen zwei analoge und ein digitaler Toneingang zur Verfügung sowie ein USB-Eingang für den direkten Draht zum Computer.

Die mitgelieferte Fernbedienung verwaltet bis zu drei Räume und jeweils drei Eingänge. Sie können also im Wohnzimmer eine Klaviersonate von Mozart vom CD-Player hören, im Arbeitszimmer Pink Floyd als Internet-Stream und im Schlafzimmer Norah Jones vom iPhone – oder in allen drei Räumen dieselbe Musik.

Die Xeo 3-Konstruktion ist von der Studiomonitor-Abteilung abgeschaut – mit Chassis aus eigener Fertigung sowie Aktivelektronik.

Lautsprecher mit Tonstudio-Technik

Basierend auf Dynaudios professionellen Monitoren für Tonstudios dürfen auch die Xeo-Schallwandler auf bewährte Technik zurückgreifen. Mit Xeo haben Sie also quasi den direktesten Draht zur Musik, denn das Tonstudio nimmt mit vergleichbaren Monitoren auf, und Xeo empfängt, verarbeitet und verstärkt das Signal digital.

Sie hören nahezu verlustfrei das, was auch der Toningenieur bei der Abmischung gehört hat. Die drahtlose Übertragung findet in 16 Bit Auflösung und mit 48 kHz Sampling-Rate statt. Zwei 50-Watt-Verstärker treiben Dynaudios 28 Millimeter große Gewebekalotte und den 12 Zentimeter großen Tief-/Mitteltöner an.

Vier 2.0-Wireless-Lautsprecher im Test

Der Anschluss der Xeos ist spielend leicht: Lautsprecher aufstellen, Stromkabel anschließen, den Transmitter dort aufstellen, wo ihre Quellen verfügbar sind, und losstreamen. Die beste Qualität ist sicherlich über den digitalen Eingang verfügbar, da man sich hier eine A/D-Wandlung spart.

Steuerung via iPhone-App

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Unsere Ideal-Konfiguration war: iMac als Musik-Server via AirPort Express und Toslink-Kabel zum Transmitter. Dieser Übertragungsweg hat zudem den Charme, dass Ihr iPod oder iPhone via Remote-App als Fernbedienung der gesamten Musikbibliothek zu verwenden ist.

Der Klang ist beeindruckend. Dank Bass-Entzerrung verfügen die Xeos über ein sattes, gut differenziertes Bassfundament. Die Mitten und Höhen sind gut aufgelöst. Unser Tipp: Stellen Sie die Boxen neben Ihren Fernseher, damit auch der vom Xeo-Klang profitiert. Und damit können Sie auch Filme in guter Hi-Fi-Qualität genießen.

 
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