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Testbericht Film-Kritik: Darkest Hour

Dass die Story einfach gestrickt und die Handlung vorhersehbar ist - geschenkt. Viel spannender ist, was Chris Gorak in seiner Science-Fiction-Horror-Fabel "Darkest Hour" (2011) nebenbei zeigt. Beziehungsweise nicht zeigt: Feindliche Aliens saugen die Elektrizität aus der russischen Hauptstadt Moskau, der Strom fließt in die Tarnvorrichtungen der Invasoren. Sie sind eine überall präsente Bedrohung, aber eben unsichtbar. Und sorgen dafür, dass es am Ende nur ein Haufen Staub ist, der von Millionen Menschen übrig bleibt. Etwa 120.000 Zuschauer sahen sich den Streifen in den deutschen Kinos an - nun gibt es ihn auf DVD, Blu-ray Disc und Blu-ray 3D.

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© Fox
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Apokalypse in Moskau: Russland Hauptstadt wird von einer Alien-Invasion heimgesucht und erlebt "The Darkest Hour".

Die beiden US-Amerikaner Ben (Max Minghella) und Sean (Emile Hirsch) wollten sich in Moskau eigentlich das Kapital für ein Startup-Unternehmen besorgen. Aber sie landen mittellos und ihrer Idee beraubt vor einer Flasche Wodka, die sie sich mit zwei schnuckeligen Touristinnen teilen. Es hätte ein schöner Abend werden können. Wären da nicht die Außerirdischen: mysteriöse Energiewesen, die wie die Pusteblumen in "Avatar" auf die Erde schweben, allerdings viel tödlicher sind. Entkommen kann man ihnen nicht: Das US-Quartett versucht es trotzdem und rennt fortan durch eine menschenleere Stadt - immer auf der Hut vor der unsichtbaren Bedrohung.

Nur wenn die Stromfresser aus dem All an elektrischen Geräten vorbeischleichen, können sie entdeckt werden. Dann flackern die Lampen kurz auf, hupen die Autos und klingeln die Handys. Die Ressourcenräuberei lässt sich durchaus als Metapher verstehen. Die ungebetenen Besucher sind nicht die Einzigen, die verschwenderisch mit dem Energiehaushalt der Erde umgehen. Schade ist nur, dass himmelschreiend dämliche Dialoge und lustlose Figuren der Zerstörungsorgie ihre stille Wucht nehmen.

Die fantasievollen CGI-Extravaganzen werden in sauber gestaffelten 3D-Bildern gezeigt. Die räumliche Wirkung ist allerdings - das war im Kino nicht anders - nur selten überwältigend. Insgesamt überzeugt die Optik auf DVD und BD mit akkurater Schärfe und natürlichen Farben. Nur in dunklen Szenen verschwimmen auf DVD in den leicht schwammigen Hintergründen bisweilen ein paar Details.

Der Sound offenbart sich vor allem in der englischen HD-Version der BD als wuchtiger Surroundmix, der mit lebhaftem Subwoofer und präzisen Effekten ein hervorragendes Klanggewitter abfeuert. Den deutschen Synchronspuren fehlt auf allen Discs im direkten Vergleich etwas Dynamik. Die ordentlichen Extras des BD-Pakets beinhalten interessante Hintergrunddokus.

Filminfo
Filmbewertung akzeptabel 3/5
Filmname Darkest Hour
Originaltitel The Darkest Hour
Regisseur Chris Gorak
Genre Science Fiction
Schauspieler Rachael Taylor
Schauspieler Emile Hirsch
Schauspieler Olivia Thirlby
Entstehungszeitraum 2011
Land USA
DVD
Titel Darkest Hour
Studio Fox
Vertrieb Fox
Bildformat 2,35:1 (anamorph)
Tonsystem Dolby Digital
Sprachen Deutsch (5.1), Englisch (5.1), Französisch (5.1), Spanisch (5.1)
Extras Keine
Freigabealter 12
Laufzeit 86 Min.
Erhältlich ab 27.04.2012
Preis ca. 10 Euro
EAN Code 4010232056191
Anspieltipp 2
Bewertung Bild gut 4/5
Bewertung Ton gut 4/5
Bewertung Extras keine Wertung
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