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Testbericht LG Netcast im Test

Mit persönlichen Einstellungen kann man LG Netcast übersichtlich gestalten. Was das Online-Portal an Anwendungen bietet, zeigt der Test.

LG Netcast, fernseher, tv, smart-tv
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© Josef Bleier, Stefan Rudnick, Hersteller/Archiv

LG Netcast
  • +Live-TV-Bild
  • +Magic Remote Control
  • +viele Anwendungen
  • +Sortierungen möglich
  • -unübersichtliche Plattform
  • -Anmeldung für alle Anwendungen nötig

Das Smart-TV-Portal von LG wirkt zunächst etwas unstrukturiert. Unten befinden sich die MyApps, links das TV-Bild und dann folgen Kategorien wie 3D, Premium oder LG Smart World in vordefinierter Reihenfolge – etwas viel mit wenig Erklärung. Einsteiger brauchen etwas Einarbeitungszeit, bis das Smartphone-ähnliche Konzept ihnen einleuchtet.

In der App MySpass findet der Zuschauer alle Comedy-Sendungen von ProSieben und SAT.1 auf Abruf. Selbst alte Ausgaben der Wochenschau lassen sich hier abspielen.
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© Josef Bleier, Stefan Rudnick, Hersteller/Archiv
In der App MySpass findet der Zuschauer alle Comedy-Sendungen von ProSieben und SAT.1 auf Abruf. Selbst alte Ausgaben der Wochenschau lassen sich hier abspielen.

Danach findet der Nutzer eine große Bandbreite an Anwendungen, Spielereien und Verbindungsmöglichkeiten mit mobilen Endgeräten. Maxdome, Viewster und Acetrax sind als Video-on-Demand-Dienste mit an Bord. Für gute Musik sorgt unter anderem QTom. Zahlreiche Anwendungen müssen jedoch extra installiert werden.

Kaufberatung: Sechs Smart-TV-Portale im Test

Auch die Themen "Einstellungen" und "Eingangslisten" befinden sich in der Kategorie MyApps. Somit vermischt LG seine smarte Oberfläche mit anderen Menüpunkten, die hier nicht hingehören. Zum Glück lassen sich alle Anwendungen in MyApps löschen oder verschieben. Damit kann der Anwender sein Portal individuell und übersichtlich gestalten.

Die Magic Remote von LG erinnert an die Spielkonsole Wii. Mit Wischbewegungen können Anwendungen angesteuert werden, das Scrollrad ermöglicht das Blättern in Websites.
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© Josef Bleier, Stefan Rudnick, Hersteller/Archiv
Die Magic Remote von LG erinnert an die Spielkonsole Wii. Mit Wischbewegungen können Anwendungen angesteuert werden, das Scrollrad ermöglicht das Blättern in Websites.

Magic Remote und Sprachsteuerung

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Im Gegensatz zum Aufbau überzeugte der integrierte Browser mehr. LG hat bereits einige Websites wie Amazon oder Google als Favoriten festgelegt. Danach kann der Anwender über die Eingabe in die Adresszeile weitere Seiten aufrufen und als Favoriten anlegen. Zwar bringt LG keine Fernbedienung mit Tastatur mit, doch die Magic Remote erleichtert die Navigation durch das TV-Portal – inklusive Scroll-Rädchen zum Blättern durch Websites.

Auch die Sprachsteuerung funktionierte gut. Vor allem die Suche nach englischen Begriffen verstand der LG zuverlässig.

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