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Testbericht Onkyo iLunar RBX-500 im Test

Überall der gleiche Sound: Was zwei Lautsprecher nicht schaffen, will die iLunar von Onkyo allein erreichen. Das Konzept: 360-Grad-Sound auf Basis der Wellenfeldsynthese. Wir haben es ausprobiert.
Onkyo iLunar RBX-500
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© Hersteller/Archiv

Onkyo iLunar RBX-500
Gesamtwertung: gut
Preis/Leistung: sehr gut
  • +ausgewogener Klang
  • +guter 3D-Effekt
  • +Bluetooth
  • -nicht für Party-Einsatz geeignet

Auf zu neuen Ufern, hat sich Onkyo wohl gedacht und sein angestammtes Revier an HiFi- und Heimkino-Komponenten verlassen. Deshalb ist der Name iLunar für diese Docking- Station genau der richtige. Auch die Luna-Sonden machten sich vor 40 Jahren auf zu neuen Gefilden, um den Mond zu erforschen. Eine gewisse äußere Ähnlichkeit zu diesen Raumsonden kann man ebenfalls feststellen.

Im Inneren der iLunar RBX-500 steckt gleichermaßen Neuartiges in Form der Wellenfeldsynthese. Diese Technik der Klangerzeugung ist zwar nicht neu. Sie wurde in der Vergangenheit aber vor allem in professionellen Heimkino-Installationen eingesetzt. Der Vorteil der Technik: Es gibt keinen Sweetspot, und Schallquellen lassen sich beliebig im Raum platzieren. Dafür werden in Heimkinos Dutzende Lautsprecher an allen vier Wänden des Raums installiert.

Sechs Beitband-Treiber strahlen in die verschiedenen Richtungen. Ein Audio-Prozessor ist dafür zuständig, den Sweetspot aufzuheben und 3D-Klang zu erzeugen. Er entzerrt den Frequenzgang und schickt die Audiosignale verzögert zu den einzelnen Lautsprechern. © Hersteller/Archiv
Sechs Beitband-Treiber strahlen in die verschiedenen Richtungen. Ein Audio-Prozessor ist dafür zuständig, den Sweetspot aufzuheben und 3D-Klang zu erzeugen. Er entzerrt den Frequenzgang und schickt die Audiosignale verzögert zu den einzelnen Lautsprechern.

Onkyo iLunar RBX-500: Hörtest

Das Neuartige an der iLunar ist, dass alle Lautsprecher in einer Box untergebracht sind. Sechs 5-cm-Breitbandtreiber plus ein 10-cm-Downfire-Subwoofer schaffen es zwar nicht, Schallquellen beliebig im Raum zu verteilen. Aber ohne Sweetspot klingt Musik überall im Raum gleich, solange die Ohrhöhe nicht weit über oder unter der iLunar liegt. Und sie präsentiert sich äußerst ausgewogen und natürlich, solange man die Box nicht bis zum Anschlag aufdreht. Für den Party-Einsatz eignet sie sich aber nicht.

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Aktiviert man den 3D-Effekt, so wächst der Sound weit über die Box hinaus – weit besser als bei vielen anderen All-in-One-Boxen. Dank der vielen Anschlussmöglichkeiten mit Bluetooth, Miniklinken-Eingang und Docking-Station für iPhone und iPod werden viele an der iLunar ihre Freude haben.

 
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