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Testbericht Panasonic Lumix DMC-GH3 im Test

Panasonics Topmodell besitzt keinen Spiegel und gehört zu den Mini-Systemkameras. Wie gut ist die Videofunktion der Lumix DMC-GH3?
Panasonic Lumix DMC-GH3
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© Martin Biebel, Hersteller

Panasonic DMC-GH3
Testurteil: gut 73%
Preis/Leistung: sehr gut
  • +farbtreuer OLED-Monitor
  • +Multiformat-Aufnahme
  • -weniger lichtstark
  • -kleiner Sensor

Die spiegellose Bauform und der kleinere Sensor machen die LUMIX DMC-GH3 zum Gegenentwurf zur Canon EOS-1D X . Dafür lässt sie sich gut halten und mitnehmen, und sie verfügt unter den Testkandidaten über die meisten Videofunktionen. Panasonic hofft auf einen Boom dieses Hobbys und baut schon kleine Optiken mit Zoomwippe, damit die Bedienung der von klassischen Camcordern ähnlicher wird.

Uns hat das Konzept gefallen, was sich in der Benotung widerspiegelt, zumal sich die Bildqualität und die Auflösung sehen lassen können. Allerdings ist das Spiel mit der Tiefenschärfe etwas eingeschränkt, und der kleine 16-Megapixel-Sensor kommt in puncto Lichtstärke nicht an die Pendants der Konkurrenten heran: Das Bild ist dunkler und etwas stärker verrauscht.

Die Kamera kommt mit Zeitlupenfunktion, Touch- und Klapp-Display, dem besten OLED-Sucher, den wir bisher gesehen haben, toller Schärfekontrolle, einem klasse Autofokus und allerlei Aufzeichnungsmodi, welche dem Filmer die Nachbearbeitung seiner Szenen in jedem Schnittprogramm ermöglichen.

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Sie beherrscht sogar 24p-Aufzeichnung mit konkurrenzlos hoher Datenrate von 72 Megabit pro Sekunde. Doch in diesem Format sahen unsere Testaufnahmen am TV ziemlich verschliffen und ruckelig aus. Wir stellten lieber den 50-Bilder-Modus (50p) mit immer noch 50 Mbit/s ein, der eine sehr hohe Detailauflösung zeigte.

Auch der Ton der LUMIX überzeugte. Sie klang satt, Stereo war deutlich hörbar und es gab kaum Störgeräusche. Schließt man ein Extramikrofon an, lassen sich per Direktkontrolle des aufgezeichneten Signals Knacken, Brummen oder andere Fehler zuverlässig aufdecken.

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Die DMC-GH3 ist eine kleine, kompakte Wechseloptikkamera, mit der man erste Spielfilm-Erfahrungen sammeln kann. Hier haben die Entwickler auf die Videofunktionalität geachtet, und die handlichen Zoomoptiken erlauben schöne Ergebnisse. Die ganz große Tiefenwirkung wird man freilich nicht erzielen.

 
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