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Kaufberatung Top 5: Die besten Aktiv-Subwoofer

Für die Extraportion Bass im eigenen Wohnzimmer braucht man den perfekten Subwoofer. Wir stellen Ihnen die Top 5 unserer Aktiv-Subwoofer-Charts vor.
Die besten Aktiv-Subwoofer © Hersteller/Archiv

Ob Stereolautsprecher oder Heimkinoanlage - erst ein Basslautsprecher sorgt für den optimalen Tiefgang. Bei Anlagen mit 5.1 oder mehr Kanälen ist ein Subwoofer sogar unentbehrlich, da nur er über einen separaten Tiefton-Kanal die spektakulären Soundeffekte bei Blockbustern und Co. herauskitzelt. Aktiv-Subwoofer entlasten den Verstärker der HiFi-Anlage, da sie eine eigene Leistungsendstufe eingebaut haben und nicht wie die passiven Modelle vom Verstärker mitversorgt werden.

Das Testfeld

Das Testfeld der besten Aktiv-Subwoofer liegt weit auseinander. Der erstplatzierte Bowers & Wilkins DB1 setzt sich mit satten 53 Punkten Vorsprung deutlich von der Menge ab. Den gewaltigen Abstand zum Rest des Feldes hat das Gerät vor allem seinem exzellenten Klang zu verdanken.

Bestenliste: Aktiv-Subwoofer

Hinter dem Spitzenreiter folgt auf Platz 2 der Aktiv-Subwoofer Teufel S8000 SW. Die dritte Position in unserer Rangliste belegen gleich drei Geräte: der Velodyne CHT-12Q, der Velodyne SPL 1000 sowie der Triangle Meteor 0.5, was im immer noch guten Leistungsbereich für eine ausgewogene Qualität unter den Tieftönern spricht.

Die Preisspanne

Mit 4.250 Euro ist der Spitzenreiter von Bowers & Wilkins mit Abstand das teuerste Gerät im Testfeld. Die zweit- und zwei drittplatzierte Geräte bewegen sich im preislichen Mittelfeld mit 1.300, 1.600 und 1.699 Euro. Am günstigsten ist der Velodyne CHT-12Q, ebenfalls Platz 3, zu haben. Er kostet lediglich 900 Euro. Die Straßenpreise haben wir mittels Preissuchmaschinen im Internet ermittelt.

Subwoofer Triangle Meteor 0.5

Platz 3: Triangle Meteor 0.5
Mit dynamischer Stärke und gutem Tiefgang punktet der Triangle Meteor 0.5 auf Platz 2. Brachialer Actionfilm-Sound überzeugt genauso stark wie der musikalische Feinsinn. Zudem bietet der Subwoofer viele Features und eine Fernbedienung.
Preis: ab 1.300 Euro
Testwertung: sehr gut (305 von 400 Punkten) / Triangle Meteor 0.5 im Test

Testsieger: Bowers & Wilkins DB1

Testwertung: überragend (375 von 400 Punkten)
Preis:
ab 4.250 Euro

Bowers&Wilkins
Testurteil: überragend 94%
Preis/Leistung: sehr gut
  • +sagenhafte Souveränität dank hohem Pegelpotenzial
  • +rekordverdächtiger Tiefgang

Mit 44 Kilogramm ist der Bowers & Wilkins DB1 ein echtes Schwergewicht. Doch der Aktiv-Subwoofer kann die Masse rechtfertigen: Die beiden Treiber greifen auf nicht weniger als 1.000 Watt Verstärkerleistung zurück, um satte 111 Dezibel Maximalpegel zu erzeugen und bis zu rekordverdächtigen 16 Hz zu intonieren.

Das Einmessen des DB1 gestaltet sich problemlos, sodass nicht viel Zeit vergeht, bis die beiden 30er-Bass-Chassis die Druckwellen in Richtung Hörer schicken. Das Tiefbasspotenzial scheint nach unten keine Grenzen zu kennen – kein Wunder mit einem –3-dB-Punkt von 16 Hertz.

Kaufberatung: Vier 5.1-Surround-Sets im Test

Egal ob Special-Effects-Geräusche oder Filmmusiken: Der Bowers & Wilkins DB1 setzt neue Maßstäbe, was Hörerlebnisse angeht.

Alternative: Teufel S8000 SW

Testwertung: sehr gut (322 von 400 Punkten)
Preis:
ab 1.699 Euro

Teufel S 8000 SW
Gesamtwertung: sehr gut 81%
Preis/Leistung: überragend
  • +THX-Lizenz Ultra 2
  • +sehr hoher Wirkungsgrad
  • +hoher Maximalpegel

Im Test übertraf der Teufel S8000 SW den im Labor aufgestellten Pegel- und Tiefgangrekord für ein Zwölfzoll-Chassis: Die Druckwellen, die der Teufel S 8000 SW freisetzt, sind phänomenal. Unabhängig von Frequenz und Tonlage tönt die Bassbox unendlich satt und druckvoll. Vor allem actionreiche Filmsequenzen mit Explosionen oder Gewittergrollen kommen atemberaubend druckvoll daher.

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Dass Tiefgang und hoher Maximalpegel keinen Widerspruch bedeuten, stellt das Gerät eindeutig klar: Trotz sensationeller unterer Gegenfrequenz von 18 Hertz erreicht der Teufel einen unverzerrten Maximalpegel von nicht weniger als 113,5 Dezibel. Dass dem Teufel die volle Punktzahl im Bereich Klang verwehrt bleibt, liegt an den nicht ganz so herausragenden Ergebnissen bei Jazz- und Klassiktönen. Hier bringt er das feindynamische Interpretationskonzept etwas durcheinander, zudem fehlt ihm bei schnellen und fein dosierten Schlägen und Tönen die nötige Trockenheit.

Der Teufel S 8000 SW ist ein günstiger, aber im Testfeld glänzend platzierter Aktiv-Subwoofer. Freunde fetter und raumfüllender Bässe werden diese Investition sicher nicht bereuen.

 
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